Die 14 Kinder bauten sehr eigenständig unter Anleitung von 4 super tollen Teamern bei sehr schlechtem Wetter 8 Stunden an der Kräuterspirale.
Dabei war der Standort vorgegeben, aber das Ausmessen erfolgte nur mit einer Knotenschnur selbstständig durch das Team.
In der Gruppe wurden kleine Arbeitsteams unter Anleitung von jeweils einem Teamer gebildet, die Kinder durchliefen im Verlauf des Tages alle Arbeitsgruppen.
Gruppe I:
Ausgraben der noch aus dem alten Kräutergarten vorhandenen Bestände an Schnittlauch, Pfefferminze usw., Zwischenlagern in Rundbottichen und später Einsetzen in die Kräuterspirale.
Gruppe II:
Ausmessen der Kräuterspirale, Anlegen der Kräuterspirale mit Steinen aus dem Garten und dem
Steinbruch. Es wurde in Art einer Trockensteinmauer gebaut, hier war erst sehr viel eigenständiges
handwerkliches Probieren notwendig. Die Kinder lernten aber erstaunlich schnell die passenden Steine auszuwählen, blieben auch motiviert wenn mal am Anfang ein Stück umstürzte.
Gruppe III:
Materialbeschaffung, Sammeln von Steinen im Steinbruch, Transport in den Garten, Beschaffung
von Erde und Verteilen der Erde. Weiterhin wurde auch der vorbereitende Aushub für eine kleine
Feuchtzone am Fuße der Kräuterspirale durchgeführt, hier war der Eifer so gross, dass es eher
ein kleiner Teich wurde.
Weitere Themen waren:
Kräuter am Geruch erkennen, Verwendung von Kräutern, Bodenansprüche, Trocknen von Kräutern.
Warum sind Trockenmauern ökologisch wichtig, welche Vorteile hat eine Kräuterspirale, Übergang von feucht zu trocken in der Spirale.
Was war im Mittelalter anders:
Keine Tomaten, keine Schokolade, kein Pfeffer, keine Paprika, kein Kühlschrank, keine Kartoffeln
(alles Zitate aus dem Team)
Am Nachmittag wurde eine weitere Gruppe gebildet, die unter Anleitung eines Teamers auf einer nahe gelegenen Wiese frische Kräuter für den Quark zum Abendessen sammelte.
Da die Kräuterspirale einen Durchmesser von fast 6 Metern hat, konnte die Arbeit unmöglich an einem Tag fertiggestellt werden, zumal noch das Burggartenbuch als Dokumentation für alle späteren Gäste vorbereitet wurde und beim Abendessen auch das Thema Kräuter und Selbstgemachtes am Grill direkt neben dem Kräutergarten im Mittelpunkt stand.
Links ist das ausgehobene Loch für den mit einer späteren Gruppe angelegten Teich zu sehn, die Folie konnte an diesem Tag nicht mehr ausgebracht werden.
Noch mal einen ganz lieben Gruß an die Teamer, habe noch nie erlebt wie jemand mit Singen bei Dauerregen Kinder, im Matsch total verdreckt, bei Regen so motivieren kann.
Aufnahme nach dem ersten Projekttag, ein Teil der umgesetzten Pflanzen befindet sich bereits
in der noch nicht fertiggestellten Kräuterspirale.



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen